Dekanat
Konz- Saarburg

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Taizé 2011, fahr mal hin...!

Taizé 2011, fahr mal hin … !  von Leonie Nohn, MSS 13

  • Auch in diesem Jahr vertraten wieder insgesamt 26 Schülerinnen und Schüler sowie 5 betreuende Lehrerinnen und Lehrer das Gymnasium Saarburg vom 02.06-05.06.11, indem sie sich mit weiteren 14 Teilnehmern aus dem Dekanat Konz-Saarburg auf den Weg in das kleine französische Dörfchen Taizé begaben. Dankenswerterweise konnten die von Frau und Herrn Willems abgebende Leitung und Organisation der Reise von Herrn Pfortner und Pastoralreferent Bernhard Meyer-Weires übernommen werden, sodass die bereits zur Tradition gewordenen Taizéausflüge der Schule auch ohne die ursprünglichen Initiatoren fortbestehen konnten und auch weiterhin können. Trotz des „Personalwechsels“ - wer konnte sich zunächst schon Taizé ohne Frau und Herrn Willems vorstellen - ließ sich die diesjährige Fahrt in die Bourgogne nahtlos in die Reihen der vorherigen einordnen, übertraf sie sich wieder an Spaß, wichtigen Erfahrungen und Möglichkeiten zur inneren Einkehr. Tatsächlich barg der diesjährige Ausflug aber auch viel Neues: sei es nun die Tatsache, dass zwei unserer Schüler die knappen 450 km mit dem Fahrrad meisterten oder z.B. die uns eröffnete Möglichkeit eines Gesprächs mit einem „echten“ Taizé-Mönch. Allgemein jedoch blieb auch in diesem Jahr Taizé „einfach“ nur Taizé. Schokolade zum Frühstück, Sonnen an der Quelle, Kontakte knüpfen beim Oyak, Spiel, Spaß, Musik und so Vieles mehr. Natürlich kam neben allgemeinem Amüsement aber auch der religiöse Aspekt nicht zu kurz. So nahmen fast alle Besucher wieder am dreimal täglich stattfindenden Gebet teil, sangen entschlossen und erfreuten sich an der Gemeinschaft, die wie immer nachmittags in themenbezogenen Bibelgruppen weiter gefestigt werden konnte. Angespornt und vielleicht inspiriert von den hieraus entstandenen Überlegungen, war auch in diesem Jahr wieder Zeit, sich auf eine Suche zu begeben, zu der man sich ansonsten selten entschließt, nämlich der Suche nach sich selbst. Für den „Taizé-Laien“ mag dies nun sehr abgehoben klingen, doch tatsächlich fällt es erfahrungsgemäß nirgendwo leichter als in diesem kleinen Örtchen, einmal inne zu halten und sich zu fragen, wer man ist und wo man hinmöchte. Eben dazu lädt das Dorf ein, ohne aber, wie bereits erwähnt, den Aspekt der Gemeinschaft und der einfachen „Freude“ zu vernachlässigen. Eben deshalb entschließen sich so viele wieder und wieder zu der Reise, eben dadurch entsteht das fast schon süchtig machende Taizé-Feeling. Abschließend ist einmal mehr festzuhalten, dass sich der Weg nach Taizé grundsätzlich immer lohnt und einem selbst mehr bringt, als man zunächst vermutet. Vielen Dank an die diesjährigen Initiatoren, die betreuenden Lehrerinnen und Lehrer sowie die lieben Mitfahrenden.

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